Zur Situation von Frauen* mit Behinderungen im Kontext von Gewalterfahrungen

Frauen* mit Behinderungen sind häufig von Gewalt betroffen. Drei von fünf Frauen* mit Behinderungen erleben körperliche Gewalt im Erwachsenenalter – sie sind zwei bis dreimal so häufig von sexualisierter Gewalt betroffen wie Frauen* ohne Behinderung.
Mit der Reform des Sexualstrafrechts im Zuge der „Nein heißt nein“ – Debatte wurde zwar die Ungleichbehandlung im Strafrahmen von Betroffenen mit Behinderungen abgeschafft. Das Strafmaß bei sexuellen Übergriffen fällt nun nicht mehr geringer aus. Dennoch ist die Versorgungslage für betroffene Frauen* in Deutschland prekär.
Gemeinsam mit Sina Rimpo vom Frauennotruf Hannover e.V. möchten wir uns die Frage stellen, was sich seit „Nein heißt Nein“ verändert hat und wo noch dringender Bedarf besteht. Wie kann eine konkrete Unterstützungsarbeit aussehen? Was ist wichtig für die Begleitung betroffener Personen?
Insbesondere freuen wir uns, dass Nancy Frind als Frauenbeauftragte an der Veranstaltung teilnimmt und uns über die Situation von Frauen mit Behinderung in Thüringen berichten kann!
Die Veranstaltung wird online über BigBlueButton stattfinden. Den Link zum Raum erhaltet ihr nach der Anmeldung an brennessel.erfurt@t-online.de bzw. per Telefon (0361 5656510).
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.