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Veranstaltungen 2017

Frauen*kampftag

 

22.02.2017 Vergewaltigungskultur – Kultur der Vergewaltigung?

18:00 Uhr Augustinerkloster, Raum Augustinus, Augustinerstraße 10

Mithu Sanyal geht der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann: von Aristoteles über #aufschrei, #ausnahmslos zu Gina-Lisa Lohfink. Gemeinsam mit ihr und der stellv. Chefredakteurin der taz Katrin Gottschalk diskutieren wir über die Verantwortung der Gesellschaft und der Medien.
Referent*innen: Mithu M. Sanyal, Katrin Gottschalk, Stefanie Gerressen

Barrierefrei

Fotos findet ihr hier: http://frauenzentrum-brennessel.de/die-brennessel/galerie/dsc_0901/

Zur Homepage von Mithu Sanyal: http://www.sanyal.de/

 

CSD Erfurt Veranstaltungswoche

23.08.2017 Feministische Pornografie

19:00 Uhr im Radio F.R.E.I.

Die Pornoindustrie ist stark von sexistischen Darstellungen geprägt. Frauen* werden häufig als passive Objekte gezeigt, die wie selbstverständlich die männlichen Wünsche und Fantasien bedienen. Männer* werden auf unsensible, irreale “Dauerständer” reduziert. Damit bleibt wenig Raum für einen positiven, mutigen und bewussten Zugang zur eigenen Lust und einen wertschätzenden Umgang mit dem eigenen und anderen Körper/n. Die feministische Bewegung schafft hier seit Jahrzehnten aktiv Alternativen und produziert lust- und powervolle Pornografie abseits von normativen Gendergrenzen und diskriminierenden Bodyshapes. Lexi stellt uns verschiedene Ansätze, Künstler*innen und Aktivist*innen mit Filmbeispielen vor. Achtung: 18+!

Hier findet ihr die Präsentation von Lexi Heinrich:

https://prezi.com/u1wqqw1lwabo/poryes/

Hier findet ihr den Audiomitschnitt:

2018

Lesben* raus! – Für mehr Sichtbarkeit & Solidarität

Am 30.04.2018 fand auf der F.R.E.I.-Fläche die Veranstaltung Lesben* raus! – Für mehr Sichtbarkeit & Solidarität statt.

Lesben* zwischen Normalisierung, Rückzug, Verdrängung und Widerstand. Das Erstarken neuer rechter Ideologien innerhalb und außerhalb der LGBTTIQ-Communitys ist eine aktuelle (lesben-)politische Herausforderung. Stephanie Kuhnen und Christine M. Klapeer diskutierten über lesbische Sichtbarkeiten, Sexualität und Identität in Zeiten von Homo-Ehe und Vielfalt und das gar nicht so widersprüchliche Verhältnis von „queer“ und „lesbisch“.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Jenny Renner.

Stephanie Kuhnen ist Journalistin, Autorin und professionalisierte Aktivistin. Sie arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen Genderpolitiken, Lesbengeschichte und -kultur, lesbische und schwule Biografien, LGBTTIQ-Menschenrechte und (antifeministischer) Rechtspopulismus.

Christine M. Klapeer ist promovierte Politikwissenschaftlerin; sie lehrt und forscht an der Georg-August-Universität Göttingen u.a. zu LGBTTIQ Politiken, lesbischen Bewegungen, Heteronormativitätskritik sowie queeren und feministischen Theorien.

Jenny Renner ist seit 12 Jahren ehrenamtliche LGBTTIQ-Aktivistin in Thüringen. Sie vertritt die Interessen der Community im ZDF-Fernsehrat und ist im LSVD-Bundesvorstand. Ihre Schwerpunktthemen sind lesbische Sichtbarkeit und Medienpolitik.

Hier findet ihr den Audiomitschnitt: